Alles rund um das Thema Hochzeitstanz

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Lasst mich raten, auch ihr zählt zu den Menschen, die von sich behaupten, dass sie nicht tanzen können und der Meinung sind, sich nicht gut genug bewegen zu können? Davon gibt es eine Menge. Aber jeder kann tanzen – schließlich kann man es lernen. Und dann wünscht man sich, auch so gut wie die Profitänzer zu sein. Kennt ihr das? Wenn ja, dann seid ihr bei dem Blogbeitrag hier genau richtig. Denn es gibt nicht viel, was ihr beachten müsst, um genau das zu erreichen – nämlich den perfekten Tanz auf das Parkett zu legen. Dabei spielt die VORBEREITUNG eine wesentliche Rolle.

Wie man den passenden Tanzkurs findet, den passenden Tanz für sich auswählt und andere Tipps rund um das Thema Hochzeitstanz findet ihr hier in meinem neuen Beitrag. Denn es ist Brauch, dass das Brautpaar mit dem Hochzeitstanz die Tanzfläche eröffnet – und damit auch die Feierlichkeiten am Abend.

Die Qual der Wahl – Welchen Tanzkurs wählt man?

Dabei ist im 1. Schritt immer zu klären, wie gut eure Vorkenntnisse sind, was das Tanzen betrifft. Habt ihr schon Tanzerfahrung und reicht damit auch ein Auffrischungskurs? Sollte es der Fall sein, dass ihr beide oder nur einer von euch noch keine Tanzerfahrung gesammelt habt, dann empfiehlt es sich, einen Anfängerkurs zu besuchen. Hier könnt ihr wählen zwischen einem Einzeltanzkurs oder auch Crashkurs genannt, einen Gruppentanzkurs oder sogar Internetkurse/DVD-Kurse. Diese Möglichkeiten möchte ich euch hier kurz einmal vorstellen.

Einzeltanzkurs/Crashkurs

Für einen Einzeltanzkurs oder auch Crashkurs solltet ihr euch entscheiden, wenn ihr etwas Ausgefallenes auf dem Parkett zeigen wollt. Aber auch, wenn ihr ein intensives Training braucht, da ihr bisher noch keine Tanzerfahrung gesammelt habt. In der Regel reichen bei einem Crashkurs, wenn ihr einen Standardtanz wählt, an die 2 bis 3 Stunden. Je ausgefallener eure Performance ist, desto mehr Unterricht steht an. Hier kommen ca. 150 EURO pro Person auf euch zu. Natürlich hat so ein Kurs auch seine Vor- und Nachteile. Ein Vorteil wäre zum Beispiel, dass sich hier der Tanzlehrer voll und ganz nur auf euch konzentrieren kann. Somit habt ihr die Möglichkeit und die Zeit, gemeinsam eine ganz individuelle Choreografie einzuüben. Ein Nachteil sind dagegen die Kosten. Denn je aufwendiger und individueller die Betreuung durch den Tanzlehrer, desto höher die Kosten. Es empfiehlt sich daher immer auch regelmäßig zu Hause zu üben, damit ihr die Routine auch einfach hinbekommt.

Gruppentanzkurs

Für einen Gruppentanzkurs solltet ihr euch entscheiden, wenn ihr keine Tanzanfänger mehr seid und bereits schon erste Erfahrungen sammeln konntet. Zudem sollte es euch ausreichen, einen klassischen Tanz einzuüben, ohne weitere große Aufwendungen. Üblich bei diesem Tanzkurs sind ungefähr 8 und 14 Tanzeinheiten. Hier kommen ca. 120 EURO pro Person auf euch zu. Natürlich hat auch ein Gruppentanzkurs so seine Vor- und Nachteile. Ein Vorteil wäre zum Beispiel: Übung macht den Meister – es ist sicher, dass sich der Aufwand später auszahlt, bei der Zeit, die ihr hier investiert habt. Nachteile dagegen wären, dass ihr hier keine individuelle Betreuung durch den Tanzlehrer habt, da er sich hier um alle Paare kümmern muss, die an diesem Kurs teilnehmen. Außerdem kommt es hier nicht zu einer individuellen Choreografie, die ihr einübt – hier wird zu verschiedenen Liedern getanzt.

Internetkurse/DVD-Kurse

Manchen Hochzeitspaaren kommt es nicht darauf an, den besten Tanz auf das Parkett zu legen, mit den aufwendigsten Schritten und Tanzfiguren, sondern einfach nur den Moment zu genießen. Um trotzdem nicht ganz unvorbereitet das Tanzparkett zu eröffnen, empfiehlt sich daher immer ein kleiner Kurs im eigenen Wohnzimmer, bei dem ihr das Tempo allein bestimmen könnt. Ein paar Übungsstunden im Vorfeld schaden schließlich nicht. Hier kommen ca. 15 bis 30 EURO auf euch zu. Vorteile hier wären auf jeden Fall, dass ihr zeitlich nicht gebunden seid, zu bestimmten Terminen zu gehen. Ihr könnt hier völlig flexibel sein und könnt zu Hause üben, wann immer ihr Lust dazu habt. Ganz einfach und unkompliziert. Sucht ihr also kostengünstige Varianten und wollt nicht so viel Geld ausgeben, dann ist ein Internet- bzw. DVD-Kurs genau das richtige für euch. Der Nachteil hingegen wäre, dass euch kein kompetenter Tanzlehrer als Ansprechpartner zur Verfügung steht, sollte es doch mal Schwierigkeiten geben und alles doch nicht ganz so einfach sein, wie es anfangs scheint.

Welcher Tanz ist der richtige für euch?

Es gibt zwei Alternativen, den richtigen Tanz für euch zu finden. Entweder ihr sucht euch erst ein Lied aus, zu welchem ihr Tanzen wollt und findet dazu den passenden Tanzstil oder ihr habt einen Tanzstil, den ihr bevorzugt, und sucht dazu das passende Lied.
Wenn ihr eine Entscheidung getroffen habt, dann informiert die Band oder den DJ, die ihr für eure Feier gebucht habt. Probt auch unbedingt mit der Band, sofern ihr wollt, dass diese euch live begleiten soll. Somit seid ihr perfekt aufeinander abgestimmt.

Wiener Walzer

Der Wiener Walzer ist wohl der traditionellste Eröffnungstanz schlecht hin. Hier ist jedoch viel Übung angesagt, aufgrund der schnellen Schrittfolge. Ihr müsst als Brautpaar nicht den kompletten Tanz alleine tanzen, lasst euch gern von den Gästen unterstützen. Fordert einfach nach ein paar Tanzschritten ein paar Gäste zum Tanzen auf. Ihr werdet sehen, auch die anderen Gäste lassen nicht mehr lange auf sich warten und die Tanzfläche füllt sich.

Langsamer Walzer

Nicht alle trauen sich jedoch den schnellen Walzer zu. Für diejenigen eignet sich der Langsame Walter bestens. Auch hier ist euch ein großer Auftritt gewiss – und das auch mit wenig Tanzkünsten.

Andere Tänze

Es gibt natürlich auch Paare, die von klassischen Tänzen, wie dem Walzer nicht so viel halten. Aber auch die müssen die Füße nicht stillhalten. Es gibt natürlich auch noch viele andere Alternativen. Die Auswahl von Tänzen ist groß – und ihr könnt jeden Tanz lernen, wenn ihr das wollt. Dazu gehören unter anderem auch der Cha-Cha-Cha und der Quickstep. Wollt ihr eure Gäste mal so richtig überraschen, dann bereitet doch einfach mal einen Freestyle-Tanz vor. Beginnen solltet ihr mit einem klassischen Walzer und lasst nach ein paar Takten einfach die Musik wechseln und zeigt eure einstudierte Performance, die für eine Partystimmung sorgt und auch die Gäste zum Tanzen bringt.

Tipps für die Braut

Es ist wichtig, dass ihr euren Hochzeitstanz auch unbedingt ein paar Mal im Hochzeitskleid und in den Hochzeitsschuhen übt. Denn sonst könnte es an eurem Hochzeitstag zu kleinen Stolperfallen kommen durch Schleppe & Co. Wenn ihr natürlich abergläubisch seid und der Bräutigam das Hochzeitskleid nicht vor der Hochzeit sehen darf, dann zieht einfach ein Abendkleid an, welches von der Länge her eurem Hochzeitskleid ähnelt. Das hilft euch auch beim üben und ihr bekommt schon mal ein Gefühl dafür.

Die entsprechenden Dienstleister und Tanzkurse findet ihr bei uns auf dem Portal. Je nach euren individuellen Vorstellungen und Wünschen.

Und jetzt heißt es, ab auf´s Parkett!

Autorin: Nathalie Stäber

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