Euer Ehegelübde

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Das Ehegelübde ist bei den meisten Hochzeiten der Höhepunkt überhaupt. Paare und Gäste erinnern sich Jahre später noch intensiv an diesen emotionalen Moment, der die Liebe des Hochzeitspaares besiegelt. Wer sich nicht mit dem Klassiker „Ja, ich will“ zufriedengeben möchte, findet hier zahlreiche Anregungen für ein Eheversprechen, das für Gänsehaut, Tränen und strahlende Gesichter sorgt.

Das Eheversprechen formulieren – hilfreiche Tipps und Hinweise

Generell gilt die alte Faustregel: Das Ehegelübde sollte eher kurz und bündig formuliert werden. Sowohl die Gäste als auch der Partner wissen es zu schätzen, wenn statt vieler Worte bedeutungsvolle Worte gesprochen werden. Dabei kommt es nicht nur auf den Inhalt und die klare Aussprache an, sondern auch auf die Formulierungen. Lange, verschachtelte Sätze oder gar Fremdwörter gehören nicht in ein mündliches Eheversprechen. Stattdessen sind kurze Sätze, eine einfache Wortwahl und eine klare grammatikalische Struktur gefragt. In dem Fall kann man sich das Gelübde auch besser merken. Je seltener Braut und Bräutigam während des Sprechens in die Notizen schauen müssen, desto authentischer kommt die Ansprache an.

Wichtig ist zudem, dass jeder seine eigenen Worte findet. Floskeln und bereits vorformulierte Sätze aus dem Netz haben nichts auf einer Hochzeit verloren. Werden Sie stattdessen kreativ, damit das Gelübde am Ende sowohl individuell als auch ehrlich romantisch wirkt. Achten Sie jedoch bitte darauf, dass es nicht zu schnulzig wird, sonst könnte das zu einem müden Schmunzeln bei den Gästen führen statt zu Tränen der Rührung.

Um zu testen, ob die aktuelle Formulierung des Versprechens passt, sollten Sie sich diese laut vorlesen – am besten vor dem Spiegel. Kommen alle Sätze natürlich über die Lippen und Sie verhaspeln sich nicht, sind das die besten Voraussetzungen. Achten Sie darauf, dass die Sätze nicht auswendig gelernt klingen, sondern ganz so, als wären Sie Ihnen just in diesem Moment in den Sinn gekommen.

Richtig betonen und Zuhörer in den Bann ziehen

Neben einer passenden Formulierung zählt vor allem die Betonung. Achten Sie darauf, dass Ihre Stimme an den richtigen Stellen tiefer und höher wird. Das Gelübde sollte außerdem so laut gesprochen werden, dass wirklich jeder im Raum es hört. In der Kirche vor dem klassischen Altar muss es ein wenig lauter sein als zum Beispiel in einem übersichtlichen Raum im Standesamt. Ansonsten ist es möglich, sowohl Braut als auch Bräutigam mit einem Mikrofon zum Anstecken oder zum Halten auszustatten. Dann gehen Sie ganz sicher, dass jeder Sie gut hören kann.

Achten Sie weiterhin darauf, dass die Stimme angenehme melodisch bleibt, statt hölzern zu klingen. Denken Sie immer daran: Wenn nicht exakt die von Ihnen vorbereiteten Worten aus Ihrem Mund kommen, ist das nicht weiter schlimm. Achten Sie lieber darauf, dass Sie authentisch klingen. Wer versucht, während des Sprechens leicht zu lächeln, dessen Stimme klingt fast von ganz alleine angenehmer.

Das Eheversprechen erneuern mit diesen Tipps

Manche Menschen sind bereits seit einiger Zeit verheiratet, aber möchten sich erneut die Liebe gestehen. Das klappt am besten bei einer Feier mit lieben Freunden und Verwandten. Wie bei der ersten Hochzeit auch, können Sie Ihrem Partner ein erneutes Eheversprechen geben. Dieses wird vom Wortlaut und Inhalt her natürlich etwas anders aufgebaut als beim normalen Eheversprechen bei einer Hochzeit. Hier fließen zum Beispiel ein paar Worte hinsichtlich der Dankbarkeit für tolle gemeinsam Jahre mit ein oder liebevolle Wort über jene Eigenheiten, die Sie am Partner besonders schätzen. Gerne kann das zweite Eheversprechen auch so aufgebaut sein, dass die Gäste das eine oder andere Mal vergnügt lachen. Schließlich kennen sich in dieser Situation sowohl die Gäste als auch das Paar schon ziemlich gut. Da passt es, wenn witzige Anekdoten einfließen, die als echte Insider durchgehen. Lächerlich soll die Ansprach natürlich trotzdem nicht klingen, aber auch nicht bierernst.

Gerade beim zweiten Eheversprechen darf der Text etwas länger sein. Weil hier alles ein wenig weniger förmlich zugeht, kann man das Ganze mit Musik untermalen, sofern es zur eigenen Persönlichkeit passt. Wichtig ist zudem, dass Sie die Wörter nicht vollständig auswendig lernen, sondern sich nur einzelne Stichwörter vorher notieren. Ziehen Sie bei der Formulierung gerne gute Freunde oder Verwandte zurate, die Ihren Partner inzwischen gut kennen. Vielleicht fällt diesen noch eine schöne Besonderheit ein, welche das Eheversprechen origineller macht.

Für den Ernstfall abgesichert: Spickzettel erlaubt

Gerade bei der eigenen Hochzeit sind die meisten Menschen extrem aufgeregt. Zudem sind alle Augen auf denjenigen gerichtet, der gerade das Versprechen vorträgt. Da ist es keine Schande, wenn Sie sich einen kleinen Spickzettel vorbereiten, auf dem das Ehegelübde noch einmal schriftlich festgehalten wird. Im Fall der Fälle finden Sie Ihre Worte schneller wieder, wenn Sie auf eine kleine Karteikarte oder ähnliches schauen können, statt stotternd nach den richtigen Worten zu suchen. Alles ablesen sollte man natürlich trotzdem nicht, sonst wirkt das Ganze nicht echt. Achten Sie bei der Anfertigung des Spickzettels darauf, dass es sich um eine Unterlage aus Pappe handelt. Papier würde zu schnell knittern – gerade mit feuchten Händen.

Autor: MeBe86

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