Eure Traumhochzeit mit der zeremoniellen Trauung

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Mit diesem Beitrag möchten wir euch einen kleinen Einblick darüber geben, welche Möglichkeiten es bei einer zeremoniellen Trauung gibt und was man beachten sollte.

Neben der freien Trauung, über welche wir euch bereits in einem anderen Beitrag einen kleinen Einblick gegeben haben, zählt man auch die katholische Trauung, die evangelische und ökumenische Trauung zu den Möglichkeiten einer zeremoniellen Trauung – die garantiert für den Faktor Traumhochzeit sorgen. Wir möchten euch die drei Trauungen kurz vorstellen und euch aufzeigen, auf was es zu achten gilt.

Die katholische Trauung

Mit einer katholischen Trauung ist euch eine Traumhochzeit schon mal gewiss – auch wenn die katholische Trauung in Deutschland leider nicht zivilrechtlich relevant ist. Für die meisten Brautpaare ist die Hochzeit jedoch ein besonderer Tag, bei welchem der kirchliche Segen von Gott nicht fehlen darf.
Es heißt, dass die Ehe im katholischen Glauben eine besondere kirchenrechtliche und spirituelle Bedeutung hat. Lasst ihr euch also standesamtlich trauen, dann ist diese jedoch erst mit dem Segen Gottes in der Kirche als Ehe besiegelt, auch wenn die Eheschließung auf dem Standesamt gesetzlich vorgeschrieben ist.

Es ist üblich, dass die meisten Brautpaare in der Kirche von ihrer Gemeinde heiraten. Aber Ausnahmen bestätigen ja schließlich die Regel, daher könnt ihr als Paar natürlich auch andere Möglichkeiten nutzen, wie zum Beispiel eine romantische Kapelle oder euch eine andere Kirche in einer anderen Gemeinde aussuchen. Auch könnt ihr euch einen anderen Pfarrer auswählen und müsst nicht zwingend den Pfarrer eurer Gemeinde wählen – das solltet ihr dennoch absprechen, aber in den meisten Fällen gibt es da keine Probleme.

Es ist wichtig zu wissen, dass es für die katholische Trauung relevant ist, dass mindestens ein Partner katholisch sein muss. Außerdem ist die Trauung in einer katholischen Kirche nur für verschieden geschlechtliche Paare gestattet.

Welche Dokumente ihr auf jeden Fall benötigt?

Was ihr auf jeden Fall für die Anmeldung bei der kirchlichen Trauung benötigt, ist ein gültiger Identitätsnachweis – in dem Fall ein Personalausweis oder Reisepass. Weiter ist es nötig, dass ihr eine Taufbescheinigung vorlegt (oftmals auch als Taufurkunde oder Taufschein bezeichnet) – diese sollte dabei nicht älter als 6 Monate sein. Die Bescheinigung ist dann bei eurem Pfarreramt der Taufgemeinde einzuholen. Die Bescheinigung, dass ihr ledig seid, bekommt ihr ebenfalls beim Pfarreramt – das kann also ganz gut verbunden werden. Auch die Firmung muss nachgewiesen werden, diese findet man jedoch in den meisten Fällen auch auf dem Taufschein. Oft werdet ihr jedoch den Nachweis zur Taufe auch auf der Rückseite von eurer Geburtsurkunde finden.

Des Weiteren wird auf die Heiratsurkunde vom Standesamt ein großer Wert gelegt bzw. auf die Bescheinigung der Anmeldung für eure Eheschließung. Es kann auch der Fall eintreten, dass von euch ein Entlassschein gefordert werden kann oder auch die sogenannte Überweisung des Gemeindepfarrers für euch, an die gewünschte Pfarrerei. Hierzu kann es auch zu einer zusätzlichen Delegation kommen, die verlangt werden kann – das heißt, eine Erlaubnis, dass der Pfarrer der aus einer anderen Gemeinde kommt, trotzdem in der von euch gewünschten Gemeinde trauen darf.

Wenn einer von euch nicht römisch-katholisch getauft sein sollte, dann ist natürlich auch ein sogenannter „Ledigennachweis“ von dem zuständigen Einwohnermeldeamt vorzulegen. Denn bei den Katholiken ist es so, dass der Ledigenstand in der Regel mit der Taufbescheinigung belegt wird. Sollte der Partner also konfessionslos sein oder einem anderen Glauben angehören, muss er seinen Ledigenstand also mit diesem Dokument nachweisen können. Macht euch also auf alles gefasst und habt alles parat für den Fall der Fälle – und das wichtigste, informiert euch im Vorfeld genau, welche Dokumente unbedingt vorzulegen sind.

Zu guter Letzt, dürft ihr natürlich eure beiden Trauzeugen nicht vergessen, die bei einer katholischen Trauung Pflicht sind und natürlich nicht fehlen dürfen. Denn anders als bei der standesamtlichen Trauung könnt ihr es euch bei der katholischen Trauung nicht aussuchen. Trauzeugen sind heute entweder die Geschwister, die beste Freundin oder der allerbeste Freund. Oftmals können das aber auch noch enge Verwandte sein. Diese Auswahl trefft ihr ganz für euch allein. Das wichtigste dabei ist, dass ihr euch auf eure Trauzeugen verlassen könnt und denen ihr blind vertrauen würdet. Auch die Trauzeugen müssen sich bei der katholischen Trauung mit bestimmten Dokumenten, wie Personalausweis oder Reisepass ausweisen – wichtig ist, sie müssen volljährig sein.

Der Überblick für eine perfekte katholische Trauung.

Hier ist es immer von Vorteil, wenn ihr euch im ersten Schritt einen oder auch mehrere Termine für eure Trauung überlegt. Denn wenn euer Termin nicht mehr zur Verfügung stehen sollte, bringt auch die weitere Planung nichts. Habt ihr euren Termin gefunden, dann ist ein Termin mit dem zuständigen Pfarrer in eurer Gemeinde zu vereinbaren. Bereitet euch unbedingt gut auf das Gespräch für eure Trauung vor. Es ist jedoch üblich, dass der Pfarrer, der eure Trauung vornehmen wird, oft mehrere Gespräche mit euch als Brautpaar führt. Solltet ihr also noch Fragen oder weitere Unterstützung bei der Auswahl von bestimmten Inhalten der katholischen Trauung haben, ist der Pfarrer die richtige Anlaufstelle für euch und wird euch bei allen Fragen beratend zur Seite stehen. Bei der katholischen Trauung ist es üblich, dass passende Lesungen, Lieder und Trausprüche durchgeführt werden – hier kann euch euer Pfarrer gut Vorschläge unterbreiten, auf was es zu achten gilt oder was man auswählen sollte – aufgrund der vielen Trauungen, bringt er einige Erfahrungen mit.

Die evangelische Trauung

Im Mittelpunkt der evangelischen Trauung steht natürlich auch das Bekenntnis der ewigen Liebe zueinander – nicht nur vor der Gemeinde, sondern auch vor Gott. Als Ehepaar versprecht ihr euch hier für euren weiteren gemeinsamen Weg die ewige Treue und Verbundenheit. Bei der evangelischen Trauung wird die Ehe von der Kirche als „weltliches Bündnis“, ein Bündnis das von Gott gewollt ist, gesehen. Es gibt bei dieser zeremoniellen Trauung einen Traugottesdienst, bei welchem man das Eheversprechen vor Gott ablegt und damit der Segen für den weiteren gemeinsamen Weg in die Zukunft erbeten wird.

Zuständig für die evangelische Trauung ist im Regelfall der Pastor oder die Pastorin euer Heimatgemeinde. Es kann jedoch der Fall eintreten, dass ihr euch in einer anderen Kirche trauen lassen wollt und der damit verbundene Pastor für euch verantwortlich ist – somit sind alle weiteren Absprachen mit diesem zu führen. Aber auch zusätzlich weiterhin mit dem Pfarrer aus eurer Gemeinde. Sollte einer von euch katholisch sein, muss erst vorher bei einem katholischen Pfarrer eurer Gemeinden das Einverständnis für die Trauung eingeholt werden. Ohne dieses Einverständnis, erkennt die katholische Kirche diese Trauung nicht an.

Welche Dokumente ihr auf jeden Fall benötigt?

Was ihr auf jeden Fall für die Anmeldung bei der kirchlichen Trauung benötigt, ist ein gültiger Identitätsnachweis – in dem Fall ein Personalausweis oder Reisepass. Weiter ist es nötig, dass ihr eine Taufbescheinigung vorlegt (oftmals auch als Taufurkunde oder Taufschein bezeichnet) – diese sollte dabei nicht älter als 6 Monate sein. Die Bescheinigung ist dann bei eurem Pfarreramt der Taufgemeinde einzuholen.

Auch auf die Heiratsurkunde vom Standesamt wird hier ein großer Wert gelegt oder auf die Bescheinigung der Anmeldung für eure Eheschließung. Des Weiteren werdet ihr nach einem Konfirmationszeugnis bzw. die Konfirmationsbescheinigung gefragt sowie nach einer Zäsion oder Dimissoriale – darunter ist die Erlaubnis des Gemeindepfarrers zu verstehen, sofern ihr euch außerhalb der euch zugehörigen Gemeinde trauen lassen möchtet.

Wie bei der standesamtlichen Trauung ist es heutzutage nicht mehr vorgeschrieben, bei der evangelischen Trauung Trauzeugen mitzubringen. Das bleibt also ganz euch selbst überlassen.

Der Überblick für eine perfekte evangelische Trauung

Wie bei der katholischen Trauung, ist es immer von Vorteil, wenn ihr euch im ersten Schritt erstmal einen oder auch mehrere Termine für eure Trauung überlegt. Denn wenn euer Termin nicht mehr zur Verfügung stehen sollte, bringt auch die weitere Planung nichts. Habt ihr euren Termin gefunden, dann ist ein Termin mit dem zuständigen Pfarrer in eurer Gemeinde zu vereinbaren. Bereitet euch unbedingt gut auf das Gespräch für eure Trauung vor. Es ist jedoch üblich, dass der Pfarrer, der eure Trauung vornehmen wird, oft mehrere Gespräche mit euch als Brautpaar vornehmen wird. Solltet ihr also noch Fragen oder weitere Unterstützung bei der Auswahl von bestimmten Inhalten der evangelischen Trauung haben, ist der Pfarrer die richtige Anlaufstelle für euch und wird euch bei allen Fragen beratend zur Seite stehen. Auch bei der evangelischen Trauung ist es üblich, dass passende Lesungen, Lieder und Trausprüche durchgeführt werden – hier kann euch euer Pfarrer gut Vorschläge unterbreiten auf was es zu achten gilt oder was man auswählen sollte – aufgrund der vielen Trauungen, bringt er einige Erfahrungen mit.

Die ökumenische Trauung

Bei der ökumenischen Trauung ist es so, dass es abhängig davon ist, in welcher Kirche eure Trauung stattfinden soll – daran wird festgelegt, ob die Eheschließung durch eine katholische Trauung oder evangelische Trauung durchgeführt wird. Denn die ökumenische Trauung verfolgt, anders wie bei den anderen beiden zeremoniellen Trauungsmöglichkeiten, keinem direkten Ritual. Jedoch besteht hier der Unterschied darin, dass der Pfarrer der anderen Konfession den Traugottesdienst begleiten wird. Für die Gestaltung des Gottesdienstes stehen euch immer die Pastorin oder der Pastor zur Seite, die an eurer Trauung teilhaben werden.

Das heißt also, das ihr als Brautpaar ökumenisch heiraten könnt, wenn ihr unterschiedlichen Konfessionen angehören solltet. Es handelt sich also entweder um eine katholische Trauung mit einem evangelischen Beistand oder eben um eine evangelische Trauung mit einem katholischen Beistand. Es ist also Pflicht, dass die Trauung kirchenrechtlich bei einer der beiden genannten Konfessionen abgehalten wird.

Dabei kann die Trauung auch von beiden Pfarrern der Ehepartner geleitet werden. Dem geht voraus, dass man vor der Trauung zu den Vorbereitungen auch mit beiden Pfarrern sprechen muss und diese letztendlich auch der ökumenischen Trauung zustimmen. Hier ist es besonders wichtig, dass wenn die Trauung in einer evangelischen Kirche stattfinden sollte und auch der evangelische Pfarrer die Trauung leitet, der andere Partner, welcher der katholischen Kirche angehört, hier eine schriftliche Erlaubnis von seinem Pfarreramt vorlegen muss, sonst dürfte nur der katholische Pfarrer die Trauung vollziehen.

Welche Dokumente ihr auf jeden Fall benötigt?

Was ihr auf jeden Fall für die Anmeldung bei der kirchlichen Trauung benötigt, ist ein gültiger Identitätsnachweis – in dem Fall ein Personalausweis oder Reisepass. Weiter ist es nötig, dass ihr eine Taufbescheinigung vorlegt (oftmals auch als Taufurkunde oder Taufschein bezeichnet) – diese sollte dabei nicht älter als 6 Monate sein. Die Bescheinigung ist dann bei eurem Pfarreramt der Taufgemeinde einzuholen.

Auch auf die Heiratsurkunde vom Standesamt wird hier ein großer Wert gelegt oder auf die Bescheinigung der Anmeldung für eure Eheschließung. Des Weiteren werdet ihr nach einem Konfirmationszeugnis gefragt sowie die eventuell notwendige Teilnahme der zwei Trauzeugen, so wie es bei der katholischen Trauung der Fall wäre.
In unserer Kategorie „Standesamt & Kirche“ findet ihr eine Auswahl verschiedener Locations für eure zeremonielle Trauung. Schaut doch einfach mal rein, vielleicht findet ihr ja hier alles, was euch zu eurer Traumhochzeit noch fehlt.

Wir wünschen euch viel Erfolg bei der Auswahl eurer perfekten Location und hoffen, euch einen kleinen Einblick verschafft haben zu können, auf was es alles zu achten gilt.


Autorin: Nathalie Stäber

 

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