Gastbeitrag: Ikonischer Prinzessinnen-Look – So geht’s

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Ihr habt die richtige Location gefunden und nun geht es an das Thema aller Themen einer jeden Hochzeitsvorbereitung? Nämlich euer Brautkleid? Wenn ihr an eurem großen Tag nicht nur wunderschön, sondern auch unvergesslich aussehen wollt, ist dieser Beitrag wie gemacht für euch!

Die Vergangenheit und dessen Berühmtheiten haben reihenweise ikonische und unvergessliche Brautkleider mit sich gebracht. Da es ein Traum vieler ist, am Tag ihrer Hochzeit wie eine Prinzessin auszusehen, haben wir drei ikonische Prinzessinnen Brautkleider verschiedener Königshäuser etwas genauer unter die Lupe genommen. Doch nicht nur das, zu jedem königlichen Look präsentieren wir euch auch eine interessante Hintergrundgeschichte und einen Geheimtipp, wie ihr das jeweilige Kleid und Styling in die Moderne bringen könnt!

Königin Elisabeth II. (1947)

Königin Elisabeth II. von England heiratete ihren Philip in einer elfenbeinfarbenen Seidenrobe des Couturiers Norman Hartnell. Der Designer hatte lediglich 3 Monate Zeit, um das Kleid zu fertigen und die mehr als 10.000 Perlen in Form von verschiedenen Blumen darauf zu sticken. Insgesamt sollen es 350 Arbeiterinnen gewesen sein, die an dem unglaublichen Kleid gearbeitet haben.

Wusstet ihr?

Die königliche Hochzeit fand lediglich 2 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs statt und da Großbritannien immer noch unter der Rezession des Krieges litt, musste Elisabeth ihr Kleid mithilfe von Kleidergutschriften kaufen. Sie erhielt aufgrund ihres Status 200 Gutscheine mehr, als das allgemeine Volk. Die beliebte Prinzessin erhielt viele Coupons ihrer Bewunderer zugesandt, um sie zu unterstützen. Leider war es verboten, Gutscheine auszutauschen und so wurden alle „Spenden“ wieder an ihre gutmütigen Geber zurückgesandt. Wie das Ergebnis zeigt, waren zusätzliche Spenden auch nicht notwendig, um ein atemberaubendes Kleid zu fertigen!

Modernes Brautkleid à la Elisabeth II.

Liebt ihr Elisabeths königlich-eleganten Look, ist euch das Kleid (verständlicherweise) aber etwas zu sehr aus der Mode geraten, haben wir einen Tipp für euch! Entscheidet euch für eine etwas modernere Silhouette, womöglich trägerlos oder ein Kleid mit dünnen Trägern und einen Sweatheart-Ausschnitt und ersetzt die heutzutage oftmals eingesetzten Strass Ornamente mit Perlen. Dies sorgt für ein wenig Vintage-Charme und lässt euch eleganter wirken. Wem das Kleid zu schwer ist, kann sich zusätzlich, anstatt der schweren Seide, für Seidenchiffon oder Seiden Georgette entscheiden, was für eine gewisse Leichtigkeit sorgt.

Prinzessin Diana (1981)

Das Kleid, das in den 80er Jahren den sogenannten Diana-Effect auslöste, ist wohl das erste ikonische Prinzessinnen Kleid, das jedem in den Kopf schießt, wenn er nach ikonischen Kleidern gefragt werden würde. Die unvergesslich lange Schleppe mit dem noch unvergesslicheren langen Schleier und natürlich die Riesen Puffärmel, machen es zu einem der unvergesslichsten Kleider aller Zeiten. So extravagant Dianas Look auch war, sie hielt sich auch an altehrwürdige Traditionen, denn sie trug etwas Altes, Neues, Blaues und Geliehenes. Der Bund ihres Kleides hatte eine blaue Schleife eingenäht, der Stoff ihres Kleides wurde exklusiv für sie auf einer englischen Seidenfarm gesponnen und die Spitze ihres Kleides war antik. Ihre Tiara war ein Erbstück aus dem 18. Jahrhundert und damit das geliehene Element ihres Outfits.

Wusstet ihr?

Die Designer von Dianas Kleid, David & Elizabeth Emanuel, haben Diana einen Schirm, passend zu ihrem Kleid, designt – im Falle schlechten Wetters. Gott sei Dank kam dieser nicht zum Einsatz, denn er war aus so dünnem Stoff gemacht, dass er wohl nicht viel Regen abgehalten hätte.

Modernes Brautkleid à la Diana

Dianas Look schreit förmlich nach den 80ern und um das zu vermeiden, würden wir euch in erster Linie raten, die Puffärmel abzuändern. Diese könnt ihr entweder mit enganliegenden Ärmeln ersetzen oder aber durch lockere und durchsichtige Seidenchiffonärmel, um den voluminösen Look aufrechtzuerhalten. Alternativ könnt ihr ein insgesamt weniger fülliges Kleid wählen, aber eine lange Schleppe und den langen Schleier mit einbauen, um Dianas Look nachzuahmen.

Königin Letizia (2004)

Das Brautkleid von Königin Letiza ist aufgrund seines einzigartigen Designs und aufgrund dessen, dass es die Geister geschieden hat, zur Ikone geworden. Sie heiratete 2004 in einem allgemein schlicht gehaltenen Seidenkleid, das durch seinen gold- und silberbestickten Kaminkragen und die runde, ausladende Schleppe, mit denselben Gold- und Silberstickereien des Kragens, glänzte. Der Designer des Kleides war Manuel Pertegaz, den Letizia auf Empfehlung ihrer Schwiegermutter in spe hin auswählte.

Wusstet ihr?

Paco Rabanne, der einer der größten Konkurrenten von Manuel Pertegaz ist, konnte den Look Letizias nicht ausstehen und bezeichnete sie als Vogel. Wir glauben ja, dass da ein wenig Neid mitgespielt hat und er womöglich gerne der Designer ihres Kleides gewesen wäre.

Modernes Brautkleid à la Letizia

Im Grunde genommen könntet ihr ein Kleid im Stil von Letizias auch heute noch genauso tragen, wenn ihr klassisch-romantisch heiratet. Lange Ärmel haben spätestens seit Kate Middeltons Hochzeit wieder ein Riesen-Comeback erlebt und auch der hochgeschlossene Look eines Stehkragens liegt ganz im Trend der Zeit. Als Variation könnt ihr mit etwas spärlicheren Stickereien spielen, wenn ihr es weniger pompös mögt und dazu eine weniger ausladende und kürzere Schleppe kombinieren.

Wir hoffen, euch wieder einmal inspiriert und euch auf der Suche nach dem richtigen Brautkleid weitergeholfen zu haben. Wer sich nun direkt nach seinem Lieblingskleid auf die Suche machen möchte, kann sich bei bei den Brautmoden-Anbietern auf Hochzeiterie umsehen.

Mehr Informationen findet ihr auch auf dem Mode Blog Katoni, worauf der Gastbeitrag basiert.

Eure Carina von Katoni

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