So gelingt die perfekte Gästeliste

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Ihr seid dabei, eine Hochzeit mit einer großen Anzahl von Gästen zu planen? Und fragt euch, wie die perfekte Gästeliste gelingt?

Ich habe euch hier mal ein paar Tipps vorbereitet, damit ihr die perfekte Gästeliste erstellen könnt. Lest selbst.

Mit ein paar Schritten habt ihr sie fertig – eure Gästeliste. Als erstes heißt es immer Aufschreiben, gefolgt von: Priorisieren, ein Ranking erstellen, den Polterabend planen, bis hin zu der Frage, ob auch Arbeitskollegen, geschiedene Paare, Kinder oder sogar Ex-Partner eingeladen werden sollen.

1. Aufschreiben der Namen

Listet alle Personen mit Namen auf, an die ihr gedacht habt und durchsucht alle Mails, Adressbücher oder Kalender, die ihr finden könnt. Damit auch ja keiner vergessen wird, der es euch vielleicht später übelnehmen kann, dass ihr ihn nicht eingeladen habt.

2. Priorisieren

Habt ihr alle Namen der Gäste aufgeschrieben, müsst ihr priorisieren. Denn sollen wirklich alle eingeladen werden? Für alle Gäste, die ihr unbedingt dabeihaben wollt, schreibt zum Beispiel eine 1 oder ein A dahinter. Eine 2 oder ein B wird dann bei den Namen dahinter geschrieben, wo ihr auch auf eine Anwesenheit verzichten könnt, sollten es doch zu viele sein und der Platz vielleicht nicht ausreichen. Wenn bei einigen Namen keine Kategorisierung dahinter stehen sollte, dann heißt das: Von der Liste streichen.

Genauso solltet ihr überlegen, ob ihr Bekannte oder ehemalige Kollegen, die ihr schon lange nicht mehr gesehen habt, von der Liste nehmt. Dazu zählen auch Familienangehöre 2. oder 3. Grades /Verwandte, die ihr nicht mal kennt und nur mal ihren Namen gehört habt. Das Pflichtgefühl sollte hier nicht vorrangig sein.

3. Rankingliste

Habt ihr dann auch endlich das Priorisieren hinter euch bringen können, empfiehlt es sich, eine Rankingliste zu erstellen. Hier sortiert man nun alle Gäste mit der Bezeichnung 1 oder A – je nachdem für welche Bezeichnung ihr euch entschieden habt. Dabei sollten die wichtigsten Namen/Gäste natürlich oben stehen. Habt ihr das erstellt, folgt die Bezeichnung 2 oder B – hier findet das gleiche Spiel statt. Daran könnt ihr super erkennen, welcher Gast wann eine Einladung bekommt. Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle für euch: Bedenkt, dass man meistens eine 10%ige Absagequote einzuplanen hat. Oder sogar der eine oder andere Gast noch eine Begleitung mitbringen möchte.

Also vielleicht einfach im Vorfeld schon ein Save-The-Date verschicken. Es hat sich schließlich schon oft empfohlen, dass Brautpaare, die im Vorfeld ein Save-The-Date verschickt haben, letztendlich weniger Absagen erhalten haben, als Paare, die auf ein Save-The-Date verzichtet haben.

4. Option Polterabend planen

Sollte dennoch der Fall eintreten, dass ihr schlussendlich immer noch eine lange Gästeliste vor euch liegen habt, die Location jedoch nicht den notwendigen Platz aufweist, dann bleibt euch immer noch die Option eines Polterabends.

Beim Polterabend habt ihr die Möglichkeit, alle Leute einzuladen, die ihr auch gern bei der Hochzeit dabeigehabt hättet, aber nach der Rankingliste leider, aufgrund des Platzmangels in der Location, nicht mehr mit berücksichtigt werden können. Dennoch eine Variante, es nicht versäumen zu müssen, mit jemanden anzustoßen.

5. Wer soll eigentlich alles berücksichtigt werden

Doch eine wichtige Frage bleibt offen, sollen auch Arbeitskollegen, geschiedene Paare, Kinder oder Ex-Partner eingeladen werden? Oder sprengt das sogar letztendlich vielleicht den Rahmen?

Hier entscheidet ihr immer als Brautpaar – es gibt keine Vorschriften oder einen Knigge, den man beachten muss. Sollten Arbeitskollegen nur Kollegen sein und nicht zum unmittelbaren Freundeskreis gehören, dann müssten sie ja auch eigentlich nicht zwingend dabei sein, oder? Genauso ist das ganze bei Ex-Partnern von der Braut oder dem Bräutigam zu betrachten. Auch wenn ihr euch dazu entschieden habt, keine kleinen Kinder auf der Hochzeit bespaßen zu wollen, müsst ihr das klar und deutlich kommunizieren und euren Standpunkt vertreten. Es ist schließlich euer großer Tag, da muss Rücksicht genommen werden. Bei geschiedenen Paaren spricht jedoch nichts dagegen, beide einzuladen. Sprecht vorher mit beiden Partnern und selbst, wenn diejenigen sich nicht mehr so verstehen sollten, könnten sie ja für eure Hochzeit mal eine Ausnahme machen, oder? 🙂

Ich hoffe, dass mit diesen Tipps nun bei der Erstellung der perfekten Gästeliste nichts mehr schiefgehen kann und wünsche euch viel Spaß dabei.

Eure Nathalie

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Nathalie Staeber
Elena Schmitt
29. Januar 2018 13:09

Hallo Nathalie,

deine Tipps sind schon wirklich sehr gut und deine Seite sieht auch irgendwie aus wie eine Hochzeit in weiß =)
Ich habe da noch eine sehr gute Seite gefunden, auf der es auch noch viele Tipps für die Erstellung einer Gästelist gibt:
https://www.einladungstexte.net/hochzeit/gaesteliste/

Uns hat sie sehr geholfen.

Mach weiter so!

Liebe Grüße
Elena

Nathalie Staeber
Nathalie Staeber
31. Januar 2018 9:46

Liebe Elena,

ich danke dir für deine netten Zeilen und für das Kompliment. Es freut mich, wenn ich mit meinen Tipps helfen kann und dass dir die Seite gefällt. 🙂

Danke auch für den Link. Schaue ich mir gern mal an.

Die liebsten Grüße, Nathalie

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