Damastringe Dirk Steiner

DAMASTRINGE

Trauringe

Motto: BohemianFrühlingszauberVintageRustikaler LandhausstilMittelalter / Nostalgie
Damastringe Dirk Steiner
Dirk Steiner
Moningerstraße 13
76135 Karlsruhe

     

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Über DAMASTRINGE


Damaszenerstahl, auch Damast genannt,verbindet die positiven Eigenschaften von hart und weich und geht so ein perfektes Bündnis ein, welches ihn nahezu unverwüstlich macht.Ein harter Stahl ist unempfindlich gegenüber Kratzern und Dellen und ist sehr verschleißfest. Härte hat jedoch den Nachteil der Bruchempfindlichkeit (wie bei Glas). 

Ein zäher/weicher Stahl hingegen ist bruchfest, lässt sich allerdings verbiegen und bekommt Dellen und Kratzer.

Bei Damast werden die positiven Eigenschaften von Härte und Zähigkeit von zwei unterschiedlichen Stahlsorten in einem sehr aufwändigen Schmiedeverfahren zu einem unzertrennlichen Bündnis vereint. Die beiden Stahlsorten werden zuerst abwechselnd gestapelt und dann durch Schmieden feuerverschweißt.Als Nächstes wird dieses Stahlpaket immer wieder gefaltet und verschmiedet bis die gewünschte Lagenzahl erreicht ist. In meinen Fall sind das um die 300 Lagen. Ist der „Stahllaminat“ fertig, wird er zu den gewünschten Mustern weiter geschmiedet - durch Verdrehen und Flach schmieden entsteht der sogenannte Torsionsdamast, bei mir „Sturm“genannt, durch Prägen von Halbkugeln in den Stahllaminat und anschließendem Flachschleifen entstehtder sogenannte Rosendamast.

Das Mustersteckt unsichtbar iStahl bis das fertige Werkstück mit seiner polierten Oberfläche in das Säurebad getaucht wird, der unedlere Stahl geätzt wird und sein Muster reliefartig zum Vorschein kommt. 

Das Muster, das so einzigartig wie ein Fingerabdruck ist, hat eine lebenslange Beständigkeit.   


Geschichte:


Ein über 2000 Jahre alter Mythos begann seine Geschichte vermutlich in der späten Eisenzeit im Bereich von Kleinasien und Indien.

„Damaszenerstahl“, beziehungsweise „Damast-Stahl“, bekam seinen Namen von der alten antiken Handelsstadt Damaskus, der heutigen Hauptstadt Syriens. Händler aus dem Orient und Kleinasien, wo in der Antike mit die besten Handwerker lebten, brachten vermutlich den Damaszenerstahl in die damalige Handelsmetropole Damaskus. Von dort aus begann er, oder besser gesagt die Definition „Damast“, seine Verbreitung in Europa.

Unabhängig von den orientalischen Handwerkern entwickelten sich an verschiedensten Orten der Welt andere fähige Damastschmiede wie zum Beispiel die Nordmänner mit ihren Kriegsbeilen und Kurzschwertern oder die Japaner mit ihren Samurai-Schwertern und schafften so über Jahrhunderte mystische, furchteinflößende Waffen.





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